Einen herzlichen Gruß dem Asolveroth-Ausgräber von den Thüringen-Fans aus Leipzig.
Asolveroth ist mir bereits seit ca. einem Jahr – dank dieser herausragenden WebSite – ein Begriff; seit der Zeit, als ich begonnen habe, auf den Spuren der Altenberger/Catterfelder Altvorderen (Rommel, Köth, Scharf(f), Oschmann, Stötzer, Kühn, Bischof) zu wandeln. Ergriffen von dem Gefühl, dass einen beherrscht, wenn man am Kandelaber stehend vom Berg-Plateau auf die beiden Dörfer schaut, hat uns der Alteberg nicht mehr losgelassen. Die Ruhe, die Natur und die unter der Erdoberfläche schlummernde bonifatinische Geschichte dieses heiligen Ortes und lässt einen in die eigene Vergangenheit eintauchen und selber nie Erlebtes zur plastischen Realität werden. Meine längst verstorbene Großmutter, die ich leider nie kennen lernen durfte, soll sich der Familienüberlieferung zu folge am Kandelaber oft der eigenen Trauer um den 1944 in der wolhynischen Ukraine gefallenen Mann hingegeben haben. Wenn ich am Kandelaber stehe und in die Flamme sehe, ist mir, als stünde diese wunderschöne Frau vor mir, in Schwarz gehüllt und mit Tränen auf den Wangen.
Meine Frau war vom Kandelaber so angetan, dass sie ihn und ihre Empfindungen in ein wunderschönes Gemälde gebannt hat, das gleichwohl nur die Momentaufnahme einer Kette, einer Welle von Impressionen widerspiegelt. Wir lassen Ihnen gerne einen Abdruck davon zukommen.
Die von Ihnen und Herrn Müllerott geführte archäologische Exkursion am 17. April zu den bedeutenden Bodendenkmalen dieser Region war für uns ein ganz besonderes Erlebnis und ein Höhepunkt für das Verständnis der Thüringer Heimat. Vieles Vertraute und Liebgewonnene erscheint nunmehr in einem völlig neuen Licht. Der Wettergott war uns überdies hinaus ganz besonders wohl gesonnen. Alles in Allem ein wunderbarer Nachmittag. Dank dafür Ihnen und auch Herrn Müllerott!
Ein großes Lob auch dieser WebSite, die einen unglaublichen Fundus an historischem Fachwissen und dokumentierter Wahrheit in sich birgt. Der neue Grund-Riss von Asolveroth und die Anordnung der wichtigen Punkte ein einer Google-Map sind überaus hilfreich für die weitergehende eigene Recherche. Die Alte Seebacher Furth = Swanahildfurth!? Wer hätte das gedacht? Die WebSite dokumentiert nicht nur Ihr Lebenswerk, sondern auch Ihr ständiges Ringen mit der Verklärung und den Verklärenden um die Wahrheit in einer ganz beeindruckenden Art und Weise.
Und in diesem Sinne dürfen wir Sie, lieber Herr Scharff, ermuntern, nicht nachzulassen in Ihrem Bestreben, die Wahrheit zu finden und sie – auch wider einer Lobby von „großen Gelehrten“ – einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Möge es Ihnen gelingen, möglichst viele junge Menschen mitzureißen und sie für Ihr regionalgeschichtliches Wirken zu begeistern.
Herzlichst Dagmar und Silko Ronczka