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Diana Jacobs Diana Jacobs schrieb am 18. März 2022 um 16:02
Lieber Herr Scharff, habe ich mich riesig gefreut, über das neue Amtsblatt vom Wochenende Nr. 4 mit Ihrem Bericht „ Auf den Spuren des Heiligen Bonifatius….“ und Ihrem Verweis auf den fleißigen Dr. Werner Robl, der eine Hommage über Ihre hochwertige Lebensleistung, der Archäologie in allen Himmelsrichtungen rund um den Candelaber auf dem Alteberg, mit seinen sehr eindrücklichen Worten fundamentiert … Ich musste schon ein Tränchen wegwischen. Applaus für Herrn Dr. Robl, Applaus für Sie Herr Scharff! War es nur Zufall, dass zur gleichen Zeit um dieses historische Land auch ich unermüdlich „kämpfen“ musste. Wir haben vom Candelaber-Denkmal bis zum Fuß der Feuchtwiese eine seltene Biodiversität, die sich in geschützten Tier- und Pflanzenarten wiederspiegelt. Alles stand vor dem Aus … ! Dabei war der gesamte Johannesberg in der DDR ein Naturschutzgebiet und Sie erreichten vom Candelaber-Denkmal bis zum Fuße der Feuchtwiese einen Denkmalschutz. Wie konnte es soweit kommen?! So gibt Dr. Robl einen für Fremde verstörenden kleinen Einblick in Missgunst, Neid und Unfähigkeit. Auch mir als Neubürgerin tat sich eine Welt auf, die ich mit den Worten Macht, Dummheit und Gier erweitern möchte. Besonders die Köpfe der Altgemeinde haben es weit übertrieben. Altenbergen, eine seltene Perle unter den Gebirgsdörfern war nach 1990 schutzlos. Was aber immer über dem Dorf lag, war das fein gewebte Tuch mit diesem funkelnden Geschichtsgarn von Ihnen Herr Scharff. Diesem Tuch hat es Altenbergen zu verdanken, dass es nicht gleich vollends zerstört wurde. Altenbergen war weit über die Landes- und Freistaatsgrenzen bekannt. Herr Scharff , dass Sie die ganzen Jahre diese „schmierigen Possen“ ausgehalten haben, chapeau ! Ich könnte auch schreiben, Thüringen hat Sie gar nicht verdient! Und doch bin ich so dankbar, war es Ihr Buch – "Eine Fackel für Thüringen-,Der Candelaber vom Alteberg"- welches ich als Neubürgerin bereits las, bevor die „Hölle“ um das einmalige Biotop und heilige Land, dem Johannesberg ( der Alteberg) – unsere Stangewiese, auf ging. So kontaktierte ich Sie und fand einen Freund und Mitstreiter. Hätte ich Sie nicht gehabt, Herr Scharff, hätte mich eine super wichtige Info niemals erreicht! Sie schrieben Ihnen bekannte Politiker an, die halfen nicht, antworteten Ihnen aber. So waren Sie auch für mich, erschreckend, der einzige Mensch, der mich mit Aktionen unterstützte. Die 160 Unterschriften der Menschen + Petition und Einspruch gegen die Bebauung des Johannesberges (Stangewiese) hat man gern an hoher politischer Stelle ignoriert. Wer hier ohne Wahrnehmung geboren wurde, dem möchte ich sagen, die Geschichtsträchtigkeit in und um Altenbergen lebt doch nur im Geflecht mit dem grünen Ur-Land. Herr Scharff, mich hat nicht überrascht, dass Herr Robl sich Ihren Grabungsfunden eindringlich widmete. Das Bruchstück der kleinen bronzenen Glocke…( lt. Herr Robl ein 6 er im Lotto) ein Missionarsglöckchen bzw. der Rest eines Hängeglöckchens eines Tragrahmens (Tintinnabulums). „…als päpstliches Privileg für eine Basilika sehr spezifisch…“ ( Quelle. Dr. Robl). Das ist doch unglaublich und krönt Ihre beispiellose Arbeit für die Geschichte des Thüringer Landes und Deutschlands. Für mich sind Sie ein Genie, wann trifft man schon in seinem Leben einen solchen Menschen! Ich wünsche mir für Sie endlich die Ehre und Anerkennung, die Sie seit Jahrzehnten schon verdient hätten! Herzlichst Ihre Diana J.
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