Sehr geehrter Herr Scharf,
wie versprochen hier mein Gästebucheintrag.
Sie haben uns, wie man neudeutsch sagt: am Tatort Ihrer Grabungen "ertappt", ausgerüstet mit Ihrem Wissen und auch den
Kopien Ihrer Veröffentlichungen auf dem Gepäckträger Ihres Fahrrades.
Es hat sich ein interessantes und informatives Gespräch entwickelt, aus dem wir entnommen haben, dass die archäologische Geschichte des Ortes verschieden gedeutet wird. Neben Ihren sehr persönlichen Recherchen und Grabungen, die wir gerne anerkennen,
lassen wir doch in erster Linie die noch vorhanden Stein- und Bodendenkmale selbst sprechen. Und ist bewusst, dass es Konflikte gab, vor allem mit den Denkmalschutzbehörden, die z. Teil nicht mit Ihren Erfahrungen, Grabungen und Einschätzungen zu vereinbaren sind. Um so mehr sind Ihre Überzeugung und Hartnäckigkeit zun schätzen. Wissen Sie, in der Kunst ist es genauso: Es werden Zuschreibungen gemacht, die nicht die Realität wiedergeben. Nur wenige Menschen kennen die wahren Sachverhalte, und oft liegt die Wahrheit in der Mitte, die den Menschen gefällt.
In diesem Sinne: Machen Sie weiter so, es hat uns gefreut Sie und diesen wunderschönen historischen Ort erleben zu dürfen.
PS. Ich habe selbsverständlich mit großem Interesse Ihre Homepage durchgeforstet und fand Ihren Lebenslauf hochinteressant.
Freundlichst, Günther König mit Adelheid Kaufmann